Die Amsel

wandert über die Wiese.
Da, ein Wurm.
Geschickt zupft sie ihn, reißt sie.

Immer wieder den Kopf zur Seite drehend, Ausschau haltend,
ob ihr jemand die Beute streitig machen möchte.

Mit dem Wurm im Schnabel kann sie trotzdem einen Warnruf von sich geben,
kann trällern und fliegen.

Alles geht sehr schnell und zügig, die Jungen im Nest warten schon geduldig und hungrig.

Schon hat sie sich in die Luft begeben, visiert ihr Ziel an, schaut nach allen Seiten, ob die Katzen in der Nähe sind.

Schnell fliegt sie zum Nest, steckt den offenen, kleinen Schnäbeln den Wurm
hinein, um sogleich wieder auf die Suche nach einem leckeren Wurm zu fliegen.

Hier geht es nicht um das Opfer Wurm, nur darum, die Jungen groß zu kriegen.
Was wir Menschen dabei falsch machen,
ist nicht diese Opfer für den Nachwuchs zu bringen,
sondern für uns selbst.

Da wir zuv iele Menschen sind, bleibt uns nichts anderes übrig,
als die Prioritäten zu verlegen.
Nicht der Nachwuchs, die Fortpflanzung steht im Vodergrund, sondern unser eigenes (Über)Leben.

Wir lernen früh, wie wichtig es sei, zu lernen, gut zu sein, alles gemessen nach den Regeln unseres Systems.

Da geht es nicht darum, seine eigenen Fähigkeiten auszubauen, sich ihnen sogar hinzugeben.
Nein, darstellen, bedeutsam zu sein, Erfolg zu haben und gegebenenfalls, wenn man vermeintlich stark ist, auch Macht zu haben.

Dieser ständige Kampf im Leben wird durch verschiedenen Handlungen gemeistert.