Eine Höhle



Eine riesengroße Halle, darin ein See, klein, mit einem Wasserfall als Zulauf.
Mehrere Nebenhöhlen schließen sich an. Überall sind kleine Feuerstellen,
die genug Licht spenden, um ohne zu stolpern herumlaufen zu können.

Sagte ich schon, dass die Höhle auf einer Insel ist? Natürlich in südlichen Gefilden,
ja, einige natürliche Fenster spenden sogar Tagsüber Licht.

Aber nun ist es draußen dunkel, man hört den Wasserfall, wie er sich in den See ergießt.

Sitzen kann man überall, auf Sofas, aus Sessel und Stühlen, auch auf Sitzkissen, am Boden.

Die Wege zu den Nebenhöhlen sind geführt von beleuchteten Bildern, 
die in Seilsystemen waagrecht und senkrecht verschiebbar gehalten sind.

In den Nebenhöhlen, gibt es ein paar wenige Gästeräume,
die übrigen sind der Ausstellung vorbehalten.

Auch dort hängen die Bilder, bzw. die TFTs,

eine Höhle dagegen, wieder etwas größer ist durch die Bank mit Sofas belegt,
in zwangloser Ordnung.
Eine fast glatte Wand ausnahmsweise weiß gestrichen, ist die Leinwand für den Beamer.
Der die Visualisierung des Klavierspielens überträgt.
Natürlich ein komplexes Höhlensystem das im Takte der Musik durchflogen wird.

Oh, die Klaviere.... sie stehen am Ufer des Sees, relativ mittig der großen Höhle,
um die akustischen Möglichkeiten der Höhle,
des Sees und des Wasserfalls ausschöpfen zu können.

Vier Flügel, sich kreuzweise gegenüberstehend, so dass sie sich fast berühren,
in deren sich bietenden Mitte sitze ich,
wandere mit einem beweglichen Stuhl von einer Tastatur zur anderen.

Nütze die Akustik aus, spiele mit ihr, mit dem Wiederhall, und bringe Sphären,
Lichter und Feuer, Schreie, und Feuerwerke, sprudelndes Wasser und Schritte,
Tanzen und Ekstase, Traurigkeit und Melancholie, tiefe Bewegtheit und Zärtlichkeit,
Wut und Erotik, Stille und Träume, Klangteppiche und Engelsmusik in diesen Raum.

Man kann umher wandern, man kann sich fallen lassen, versinken, und wegbeamen,
ja wirklich, immer wieder ist ein Besuch irgendwo im Universum dabei.
Manchmal ist sogar ein Tauchgang in den Marianengraben im Programm,
und vielleicht entdecken wir dort auch den Spirit der Erde, wenn es, oder sie sich zeigen will.
Oder wir fliegen, umherspringend, wie auf einer Sommerwiese,
lachend und lebenslustig durch ein lustiges Universum, begleitet, von lachenden Auren, Geistern.

Lassen Sie sich verführen in eine neue, uns leider vergessene Welt,
Musik, Bilder, Lesungen und natürlich werden nicht nur diese Sinne beansprucht,
verwöhnt und ungewöhnlich zum Leben erweckt.

Das Leibliche Wohl darf nicht unbeachtet bleiben.

Eine einzige Bitte richte ich an Sie,

Ruhe, Stille, während der Musik und der Lesungen.

Absolut.

Wenn Sie sich dies hier vorstellen können,

wenn Sie sich dies hier wünschen,

wenn Sie zudem auch Verbindungen haben,

die, dies ermöglichen können,

dann wenden Sie sich doch umgehend an mich.


Dietmar Langhammer
0177/3314132


Meine Bilder:
http://www.kunstgalerie-antimax.de

Meine Texte:
http://www.sternenreise.info

Meine Musik:


http://artaculous.com/pg/file/Dulcamara/read/11389/elements

http://artaculous.com/pg/file/Dulcamara/read/11388/melancholie

http://artaculous.com/pg/file/Dulcamara/read/11386/zen

http://artaculous.com/pg/file/Dulcamara/read/11376/wut

http://artaculous.com/pg/file/Dulcamara/read/11333/wut-im-bauch

http://artaculous.com/pg/file/Dulcamara/read/9562/zwischendurch