Liebe?

Nur eine Einbildungskraft.....

entstanden aus Anfangs kleinen Gesten, gleichen Interessen, Wünschen und Hoffnungen.
Je mehr Punkte übereinstimmen, desto größer die Liebe?
Würde diese Aussage stimmen, dann gäbe es die Liebe nicht,
dann wäre sie nur ein Zusammenspiel vieler Komponenten, dann wäre
es nur der geringste Kompromiss, den man eingeht, wenn eine bestimmte Menge
an Zutaten vorhanden ist.
Die Gefahr, durch einige Zutaten so stark geblendet zu werden,
dass man gravierende Macken einfach übersieht, ist das Risiko,
Kompromisse sind o.k., wenn beide sie eingehen, wenn sie nicht verlangen,
dass man sich selbst aufgibt.
Für den anderen da sein, ohne für den anderen das Bild der Phantasie widerzuspiegeln.

Liebe? Was ist das genau?

Flugzeuge im Bauch, Vertrauen, Ehrlichkeit, Zärtlichkeit, Verständnis, Sex, Geborgenheit,
Ersatz für Verlorenes, Gemeinsamkeit, ist es doch nur eine Ansammlung möglichst vieler Eigenschaften, die beiden zusagen?

Wenn man den Richtigen Partner gefunden hat, stellt man sich solche Fragen nicht. Stimmt das?
Gibt es den richtigen Partner, man träumt ihn, man wünscht sich ihn,
man versucht sich den Partner vorzustellen, welche Eigenschaften er haben soll,
und man hat große Sehnsüchte.

Man sucht, und sucht, ist manchmal verzweifelt, manchmal glaubt man gefunden zu haben, aber immer wieder stellen sich unüberwindbare Hürden in den Weg,
sei es, dass der Traum schon gebunden ist, sei es das man selbst kein Interesse hervorruft, sei es, dass sich nicht alles so glänzend herausstellt.

Man zweifelt an sich selbst, manchmal ist man wütend auf sich selbst,
weil man sich so doof angestellt hat.

Und dann passiert es, dass man erst nach einigen Jahren feststellt,
das war nicht der richtige Partner,
man vermeint dann, die Zeit vertan zu haben, man ist eventuell so verletzt,
dass Neues kaum noch möglich ist, so sehr man sich das auch wünscht.

Immer wieder zwingt man sich, ungezwungener zu sein, und aufkommende Ängste zu unterdrücken, das Leben will dann einfach nicht mehr so unbefangen geschehen.

Abwägen, nachdenken, erforschen, grübeln, vorsichtig sein, sich herantasten,
weil man nicht alleine sein will, weil man glücklich sein möchte,
und sich verausgaben, für die Chance nach Liebe.

Spontanes, mit der Option auf die Schnauze fallen zu können,
immer wieder, Körbe einfangen, sich nicht sattsehen können,
Bauchschmerzen bekommen, weil ein paar Stunden oder Tage nichts weitergeht,
möglicherweise das Ganze sowieso zum Scheitern verurteilt ist.
Jede noch so kleine Geste, wie nachdenkliche Blicke, Gähnen, oder Gespräche mit anderen Personen werden als Hinweise dafür gedeutet, ......man ist raus.

Manchmal ist man ein gutes Stück vorangekommen, und dann kommen die Zweifel, ist der eingeschlagene Weg richtig, ist es wieder eine Sackgasse,
verliert man wieder sein Herz, wird es einem wieder zerbrochen,
Ängste, die auftauchen, und alles plötzlich blockieren,
Ängste, die in den ungünstigen Augenblicken erscheinen, die man verdrängt hat,
die nicht raus können aus einem.

Hoffnungen, nur nicht aufgeben, warten, und weiter an sich arbeiten, wie lange?

Gehört das alles zur Liebe?

Wie lange hält die Liebe, diese ersten so wunderschönen Augenblicke, dieses Leuchten in den Augen, im Herzen?

Kann ich lieben?
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