Secret





Die Welt verschieben kann jeder, die wenigsten sind aber bereit, sie so zu verschieben, dass sie besser wird.
Die Meisten verschieben sie negativ.
Man stelle sich eine Terrassen-Schiebetür vor, die man aufschiebt, um die frische, klare Luft draußen zu erblicken.
Man nimmt den Türgriff in die Hand und verschiebt einfach diese trübe, ungeputzte Scheibe (Welt) und sieht ein klares Bild.
Heute werden diese Türen meist geschlossen, so dass man ein (be) ge-trübtes Bild vor Augen hat.
ja ich behaupte sogar, wir wollen und können das klare Bild nicht mehr ertragen. Wir sind so trainiert, so erzogen, dass das "Unklare" real erscheint, klar ist und echt.
Schließt einmal Eure Augen, und schiebt diese Türe beiseite, um dahinter blicken zu können. Mit inneren Augen, schaut Euch eine Idee, einen Wunsch, eine Hoffnung an. Ihr könnt jedes kleine Detail erkennen, sogar andere Menschen, wenn sie dazugehören, könnt sogar herumwandern, Taten vollbringen und Reaktionen abwarten.


Ich schließe die Augen, öffne die Türe, verschiebe also die Welt, und erblicke einen großen Saal.
Vier Flügel stehen sich kreuzweise gegenüber, ich sitze in deren Mitte und spiele umherkreisend auf ihnen. In Ekstase verfallend wandere ich von den tiefen Tönen der Klaviatur zu den Hohen, um dann am nächsten Flügel erneut die tiefen anzuschlagen. Das Spiel ist nur durch die Entfernungen der Klaviaturen und die Bewegung der Rollen des Stuhles eingeschränkt.
Rasend schnell, wie ein Derwisch drehe ich mich, dreht sich die Musik und lässt jeden Zuhörer verharren, fast in Hypnose verfallen.
Ein Cut, der Atem angehalten, dann, ganz langsam, ein erneuter Beginn, leise noch, minutenlanges Ansteigen der Kraft, der Töne, wellenförmig sinkt und hebt sich die Musik, rollt fast wieder zurück um erneut anzuschwellen.
Eine Woge geht durch die Menge, die genauso wie ich erschöpft, aber voller Kraft zusammensinkt, als die letzten Töne ausklingen und endlich verstummen.

Gerade hatte ich ein Gespräch mit einem Herren aus Indien.
Wir sind auf das Mittelalter gekommen, über altes Wissen, ob technisch, philosophisch, spirituell oder gesundheitlich.
Er sagte, dass in 5000 Jahre alten Schriften in Indien über Flugzeuge geschrieben steht.
Es geht mir nicht darum, ob das wahr ist, oder nur falsch interpretiert, übersetzt wurde,
nein, ich wählte dieses Beispiel, um bewusst zu machen, wieviel altes Wissen, das wir hatten, verlorengegangen, von kirchlichen und politischen Einrichtungen zerstört, oder eingesperrt worden ist.
Es geht mir darum, dass es einer unserer größten Ziele sein sollte, uns auf die Suche nach solchem Wissen zu begeben.
Es sind zwar nur Hilfsmittel, das Wissen, das in uns steckt, schlummert wieder hervorzuholen, aber sie helfen genauso, wie wenn man jeden Morgen, jeden Abend Danke sagt.
 
 
Ja sagt es nur, dass ich ein Träumer und Spinner bin, aber nicht wegen meiner Ansichten und Gedanken, sondern weil ich Euch solche Geheimnisse verrate, Euch mit dem Kopf darauf stoße, was seit Urzeiten da ist, und so gut wie nicht mehr genutzt wird.