Von der Unfähigkeit, äußere,
wie innere Dinge ohne Gefühl aufzunehmen.

Kleiner ElephantBitte nicht pustenIch komme baldNaturformenDa gehe ich...Hereinspazier in mein bescheidenes Heim...



Alles, wirklich alles, ob es mich etwas angeht, oder andere betrifft, sobald ich es sehe, erlebe,
nehme ich es mit meinen Gefühlen auf.
So ist jeder noch so kleine Satz, jede noch so kleine Geste ein Hinweis für mich, ob positiv, oder negativ.
Wenn es mich selbst betrifft, meine Sehnsüchte, meine Wünsche, meine Vorstellungskraft,
dann habe ich keinen klaren Kopf mehr, dann drängt sich das Gefühl so in den Vordergrund,
dass ich allem anderen die kalte Schulter zeige.
Ob das Beruf ist, oder die Freunde und Angehörigen sind.

Wenn es andere trifft, dann brodelt in mir der Gerechtigkeitssinn,
dann steigert sich urplötzlich mein Einfühlungsvermögen, und ich sehe alles so klar.
Dann stelle ich mein Selbst in den Hintergrund, laufe der Gefahr, plötzlich von „Opfer“ und „Täter“
angegriffen zu werden, da ich ja nur direkt Partei ergreife, aber weiter denke, und sehe,
was alles dazu geführt hat.

Ich beobachte, ich erkenne schnell, und wenn es mich selbst betrifft, gehe ich natürlich gleich von Abneigung,
oder auch Zuneigung aus.
Es beflügelt meine Phantasien, es arbeitet und zeigt Möglichkeiten auf, es freut sich,
und kann nicht genug davon kriegen.
Dann, wenn aber eine „kleine“ Geste anders wird, wenn plötzlich das Gefühl,
angegriffen zu werden auftaucht, dann schrecke ich zurück.
Wenn dann noch ein anderes Gefühl erscheint, das der Phantasie, den Wünschen einen kalten Waschlappen
ins Gesicht wirft, dann stehe ich plötzlich wie nackt da, völlig planlos, starr und steif,
und da kommt sie schon angeflogen die eigene Hand, die mir durch das Gesicht zieht,
und mich selbst schimpft, wieder einmal zu viel Gefühle zugelassen zu haben.
Wieder einmal in die lockende Venusfliegenfalle gegangen.

Noch etwas wird mir bewusst, durch meine Fähigkeiten tief blicken zu können, und natürlich in diesem
Bereich wenig Zurückhaltung übend, werden die anfangs starken Menschen, denen ich begegne plötzlich
ganz klein, nein, nicht kleiner als ich, aber es stellt sich heraus, dass auch sie umsorgt werden möchten, 
es ihnen kaum anders ergeht, und auch sie Bestätigung und Zuneigung wünschen.

Komme bald wiederHu Hu!WintergartenIch bin ein WacholderWinterrot IAuf wiedersehen, hoffentlich habt Ihr Euch wohlgefühlt!

Es tut gut, das aufzuschreiben, denn es flattern nun ständig Erkenntnisse rein, die erleichternd wirken.
Das Schlagwort ist Spiegel. Ja es werden Spiegel vorgehalten, ständig, alle Menschen,
die uns begegnen halten uns Spiegel vor.
Da kann man, das eigene Ego, sich noch so dagegen wehren, im Grunde zeigen uns die anderen
Menschen nur unsere Schwächen auf.
Naja, eins ist mir noch unverständlich, was hat mir meine Ex-Frau spiegeln wollen?
Ich komme einfach nicht dahinter.

Klar geworden ist mir jedenfalls, dass ich unbewusst, ein sehr detaillierter Spiegel für die Menschen bin,
dementsprechend, diese auch für mich meine Ängste, Wünsche, Hoffnungen und Zweifel,
mein Misstrauen und meine Träume widerspiegeln.

Noch etwas taucht auf, dieses Fehlen, der inneren Ruhe, das ich schon hatte,
wenn ich draußen in der Natur dem Leben begegnet bin.
Es wird mir bewusst, dass ich daran intensiver arbeiten muss, es wieder zulassen sollte,
dass ich dieser, uns Leben gebende Welt wieder viel mehr Zuneigung zeigen sollte.
Ich gehe jetzt wohl gleich in die winterliche Landschaft,
vielleicht kann ich ja ein paar schöne Bilder davon mitbringen.
Bis dann.

JahreszeitegalIch kann schweben!Winterrot IIEigentlich bin ich eine Zunge...Mir ist nicht kalt!Auch ich habe eine Mütze